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Sonntag, 14. April 2013

Lebenszeichen | Livh

Ja, es gibt mich noch! Kaum zu glauben, aber wahr. Ich entschuldige mich für meine lange Absenz. 

Ich befand mich auf "Mission Ich". Mission Ich ist ganz wichtig. 

Februar und März habe ich damit verbracht eine Wohnung zu suchen, denn ich musste dringend aus meiner WG raus. Ruhe war schier nicht möglich. Selbst, wenn meine Tür geschlossen war, wurde das nicht respektiert, ebenso wie meine ständigen Hinweise, dass ich gern allein sei... Nun ja, Konsequenz war, dass ich dringend ausziehen wollte. Wohnungssuchen in Würzburg ist, seid gewarnt, der absolute Horror. Nie wieder wollte (und will) ich in eine WG einziehen, also musste es eine Ein-Zimmer-Wohnung werden. Der Run auf die Wohnungen ist hier so groß, dass ich mich oft innerhalb von fünf Minuten nach Onlinestellen einer Anzeige gemeldet habe, aber nicht einmal mehr zu einer Besichtigung eingeladen wurde. Die paar Mal, die ich mir tatsächlich etwas ansehen durfte, musste jeder Bewerber seine Telefonnummer und Namen auf ein Zettelchen schreiben und dann wurde gelost... Lange Rede, kurzer Sinn: Zwei Monate Suche gingen mit einem semi-guten Ergebnis zu Ende. Ich habe nun meine eigenen vier Wände, 18qm, möbliert (ich vermisse mein Bett ;_;), dafür aber eine kleine Küchenzeile, meinen eigenen Kühlschrank und mein eigenes Bad. Einmal Blut geleckt, wurde ich nur darin bestätigt, nie wieder in eine WG zu ziehen. Ich kann aufstehen, wann ich will, duschen, wann ich mag, rumhüpfen, wie es mir beliebt! Toll!

Eine eigene Bleibe zu finden, war also Schritt Nummer 1 auf Mission Ich. Weiter ging es mit Sport und Ernährung. Das Internet hat mir den nötigen Schubs gegeben, und so hat sich seit Januar meine Einstellung zu Fitness und Ernährung stark geändert. Ich esse nun definitiv kein Fleisch mehr und ernähre mich, so gut es geht, vegan. Ab und an gibt's Käse, den mag ich einfach gern. Mit jeder Mahlzeit serviere ich Obst oder Gemüse. Ich habe dunkle Schoki im Haus und wenn ich die essen will, esse ich sie. Basta. Moderation is key. Was den Sport angeht: Sechs Tage die Woche mache ich was. Sei es Zumba, Joggen, Yoga, eines von Jillian Michaels' Workouts... ich muss was tun. Jede Woche, wenn es Ruhetag heißt, kribbelt der ganze Körper und will arbeiten! Nein, muss ich ihm dann sagen, heute musst Du Dich regenerieren, morgen wieder. :) Es ist Wahnsinn, wie süchtig man danach wird. Der Körper will förmlich was tun! Ich esse reichlich, dafür viel gesünder, und mache Sport. Auch wenn sich an meinem Körper in den drei Monaten nicht viel getan hat, von außen, so merke ich doch, wie gut mir die Änderungen innen tun. Freunde und Familie haben sich das Augenrollen endlich abgewöhnt, wenn ich mal wieder ein Treffen nach hinten legen muss, denn "vorher ist Sport, da kann ich nicht". Kiki und ich waren erst gestern wieder auf einer Zumba-Party (treue Leser erinnern sich vielleicht an letzten November) und haben vier Stunden lang gerockt! Auf dem Rückweg sinnierten wir, wie viel lieber wir unsere Samstage mit vierstündigen Workouts verbringen als mit Party und Alkohol. Sehr viel lieber. 
Meine Mama konnte ich bereits anstecken. ;) Schritt 2 auf Mission Ich hat meine Lebensqualität stark verbessert. Jeder muss für sich seine Balance finden. Mein Körper und ich sind endlich glücklich und Partner anstatt Feinde.

21 Tage, sagt man, benötigen Körper und Geist, um etwas in eine Gewohnheit umzuwandeln. Wenn Ihr etwas in Eurem Leben ändern wollt, gebt Euch mindestens 21 Tage. Mit 'baby steps' geht's los. Nicht aufgeben! Ich bin noch lange nicht da angekommen, wo ich hinmöchte – Mission Ich continues. 

Für Interessierte:

Hier findet Ihr die sogenannte 21-Day-Yoga-Challenge. Jeden Tag zwischen 10 und 35 Minuten Yoga. Sehr angenehm. Ich hab's ein bisschen schleifen lassen, weil ich lieber high intensity workouts mag und die halbe Stunde Yoga dann nicht mehr einschieben kann (oder möchte).

Hier gibt es z.B. Level 1 des 30 Day Shred Programms von Jillian Michaels (Amerikas Nummer 1 unter den Fitnessgurus). Level 2 und 3 können ebenfalls bei youtube gefunden werden. Jedes Level muss zehn Tage lang trainiert werden. Da ich verschiedene Workouts habe, schiebe ich 30 DS immer mal wieder ein. Habe mich bis Level 2 vorgearbeitet, uff.

Befindet Ihr Euch auch auf Mission Ich? Wie sieht das bei Euch aus?

-Livh

Sonntag, 17. Februar 2013

Versprochen ist versprochen: Meine Typberatung. Ein Erfahrungsbericht.

Vor Jahren (gefühlt) habe ich mal von der Typberatung gesprochen, die ich mir gegönnt habe. Damals lag sie noch in der Zukunft, jetzt liegt sie schon in grauer Vorzeit, aber durch diverse Hindernisse in meinem Alltag komme ich erst jetzt zu einer genaueren Beschreibung dieses Ereignisses. Ich wollte es trotzdem mit euch teilen, weil es für mich eine merkbare Verbesserung in meinem Verhältnis zu Mode und Trend und Kleidung und Make Up dargestellt hat.

Aber von vorne.

Was bisher geschah

Ich war nie eines von den Mädchen, die von den Jüngeren als Vorbild bewundert werden. Ich hab mich nie in mir zuhause gefühlt und war mir im Bezug auf mich selbst nur in einem Punkt sicher: dass auf mich kein Verlass ist. Dass ich nicht auf mich zählen kann.
Folgerichtig habe ich genau ein modisches Experiment gewagt, es war ein grüner Fusselpulli und es sah furchtbar aus. Da war ich elf. Seitdem war ich Anhänger der Jeans-und-T-Shirt-Looks; sicher und beruhigend, aber auch langweilig.

Es war nicht so, als hätte ich kein Interesse an Mode gehabt; ich hatte nur keine Ahnung, was mir steht, und nicht den Mut für Experimente.
Ich bin mehr so der Sparbuch-Typ.
Die Anregung, eine Farb - und Typberatung zu machen, kam dann von meinem Therapeuten unter dem Versprechen, dann wüsste ich besser, wer ich sei.
Zuerst war ich da ziemlich skeptisch - eine Typberatung soll das vollbringen? Und ich hatte auch Angst zu hören, dass ich hässlich bin und doof und es einfach nicht verdiene, hübsch auszusehen.

Aber dann haben wir uns interfamiliär zu Weihnachten nichts mehr geschenkt und die modische Erhellung, die ich mir vom Erwachsenwerden versprochen hatte, kam und kam nicht, also habe ich beschlossen, das mal zu versuchen.

Und dann ich so... und dann sie so...

Ich muss ehrlich gestehen: ich habe keine Ahnung, was eine gute Typberatung ausmacht. Ich fand meine Typberatung aber supergut und werde deshalb berichten, was so passiert ist. Okay? Okay.

Zunächst habe ich ein bisschen rumgegooglet und bin ziemlich schnell auf Anneli Eick gestoßen. Die Aufmachung der Homepage gefiel mir gut, alle wichtigen Informationen waren da und auch das puristische Layout mochte ich gerne. Ich habe ihr dann eine Mail geschrieben und wurde prompt von ihr zurückgerufen; im Gespräch war sie sehr sympathisch und ich habe ziemlich schnell einen Termin bei ihr bekommen.

Vor der Beratung selbst hatte ich ein bisschen Bange. So viel Zeit, nur um über mich zu reden? Ich bin nicht so interessant. Ich bin eigentlich ziemlich langweilig. Was soll man zu mir schon sagen?

Es ging aber dann ganz gut.
Wir haben uns zuerst ein bisschen so unterhalten und sie hat mich nach meinen Erwartungen gefragt. Ich hab meine Therapiegeschichte ein bisschen umrissen und dargelegt, dass ich mich kleiden möchte statt mich zu verstecken.
Und dann ging's los.
Zuerst hat Frau Eick verschiedene Stoffe auf meinen Schultern drapiert - immer zwei im Vergleich, so dass wir rausgefunden haben, welche Stoffart mir steht. Überraschend für mich war, dass es eben nicht, wie ich immer dachte, weiche und fließende Stoffe wie Seide oder dieser weiche Jerseystoff, sind, sondern eher stabile Stoffe wie Leinen.
Generell reine Stoffe anstelle von Stoffgemischen; dieses Ergebnis deckte sich mit dem Ergebnis meiner Körpertypanalyse: ich bin der natürliche Typ, dem Stoffe aus Naturmaterialien gut stehen, mit einem großen Schuss femininem Typ, zu dem alles passt, was Frau Fetzig unter dem Oberbegriff "Kitsch" zusammenfassen würde: Samt, zum Beispiel, oder Spitzendetails.

Ich habe zu der Beratung ein kleines Heftchen bekommen, das ähnlich aufgebaut ist wie ein Freundebuch, und in dem alle Ergebnisse verzeichnet wurden. Stehen mir große oder kleine Muster besser? Rundhals- oder V-Ausschnitt? Welche Kettenlänge sieht gut bei mir aus? Welche Brillenform steht mir?
Das Heft durfte ich natürlich behalten. Es ist mein Begleiter, wann immer ich einkaufen gehe, sei es im Internet oder in Echt, und ich muss sagen - die Zahl meiner Fehlkäufe hat sich deutlich reduziert.

Niemand hat zu mir gesagt, ich würde das Hübschseinwollen nicht verdienen, und ich habe festgestellt, dass mir warme Farben wahnsinnig gut stehen - ich bin ein Herbstmädchen durch und durch. Und dass Goldschmuck an mir gut und eben gar nicht altbacken aussieht - wer hätte damit gerechnet?

Ich kann so eine Typberatung wirklich nur empfehlen. Sie kostet zwar eine ganze Stange Geld, aber es lohnt sich wirklich. Man lernt viel über sich selbst und ich habe besonders gelernt, meine verschiedenen Spleens zu akzeptieren. Es hat mir tatsächlich geholfen; ich betrachte mich nicht mehr als Mängelwesen, das erst noch so werden muss wie ein willkürlich ausgesuchtes Vorbild.
Ich bin kein Püppchen, und das ist okay. Ich bin ich.
Und jemand anders ist ein Püppchen, und das ist genauso okay.

Ich für meinen Teil gebe inzwischen dem Anspruch, mir selbst gerecht zu werden, mehr Gewicht, und allein das war die ganze Action wert.

Alles Liebe
Kiki

Sonntag, 23. Dezember 2012

Eigentlich | Rauhnächte | Lebensinventur

Eigentlich wollte ich ja einen schönen Post über Yule für euch schreiben. Ich wollte auch ein größeres Fest daraus machen, mit Feuer, Tanz und Honigwein.

Leider ist mir mein Immunsystem dazwischengekommen. Ich hab mich total erkältet und habe somit die letzten beiden Tage damit zugebracht, am Esstisch meiner Eltern zu sitzen und düstere Prognosen über den Ausgang der Apokalypse ("Wahrscheinlich geht das Internet dann wieder ewig nicht!") oder Definitionen der von meiner Mutter verordneten Naturheilmittel ("Propolis schmeckt nach dem Schmerz von zehntausend erschlagenen Bienen!") abzugeben.
Ja, ich denke, meine Familie hat immer viel Spaß mit mir.

Yule selbst wurde dann natürlich kein großes Fest. Ich habe heißen Tee mit Honig getrunken, mich zu Trommelmusik wohlgefühlt und rote Kerzen angezündet. Dabei habe ich darüber nachgedacht, was gut war im letzten Jahr, was schlecht war, was ich behalten werde und was ich nicht mehr haben will. Davon erzähle ich euch später mehr, aber zuerst will ich ein bisschen über eines meiner Spezialthemen schreiben:

Die Rauhnächte. Oder beziehungsweise, wie die "Zwölf Nächte", wie sie in meiner Familie genannt werden; und wie sie bei mir zuhause begangen werden. Damit hier zumindest ein bisschen Mythenkontext herrscht.

Ich muss vorausschicken, dass ich keinen volkskundlichen Anspruch erhebe. Ich berichte ausschließlich von meinen persönlichen Erfahrungen bei mir zuhause. Was ich hier wiedergebe, sind nicht zwangsläufig anerkannte Forschungsergebnisse.

Die Rauhnächte sind die Nächte von Heiligabend, also ab morgen Abend, bis zum Dreikönigstag.
Auf Wikipedia finden sich auch noch andere Datumsvorschläge.
Man muss in dieser Zeit sehr aufpassen, was man tut oder nicht tut, weil alles bedeutsam ist und Folgen hat.

Was man in den Zwölf Nächten nicht tun darf:
- Nägel kürzen
- Haare schneiden
... sonst stirbt man im kommenden Jahr.
- Betten frisch beziehen
- Wäsche waschen
... sonst wird man schwer krank.

Soweit zur Rolle der Angst in der Erziehung meiner Person.

Was ich allerdings liebe an den Zwölf Nächten, ist der hellsichtige Aspekt:
Jede Nacht steht für einen Monat des kommenden Jahres. Was man in den Nächten träumt, wird wahr; an Wegkreuzungen kann man aus Licht und Natur Hinweise für das Jahr erhalten; und die Tiere können sprechen, allerdings nur mit den Toten des kommenden Jahres.

Der Glaube an die Rauhnächte geht auf den germanischen Glauben an Odins wilde Jagd zurück, der die Winterstürme, die in dieser Zeit häufig auftreten, erklärt. Hexen, Geister und Dämonen wandeln unter den Menschen, die Türen zu dem, was die einen Anderwelt und die anderen Jenseits nennen, sind nur angelehnt.

Ich liebe diese Zeit. Ich gehe hellhörig durch das Land und nehme die Schwinungen wahr. Und ich habe das starke Bedürfnis, Dinge zu sichern, zu regeln, und auch das passt gut zu den Rauhnächten: Jetzt muss man dafür sorgen, dass das Leben - innen und außen - aufgeräumt ist.

Genau wie Livh habe ich mein Jahr vor mich hingelegt und betrachtet - das bringt diese Zeit wohl mit sich. Das Ergebnis meiner Lebensinventur: 2012 war nicht schlecht.
Ich habe neue Freunde gefunden, obwohl das zunächst kaum naheliegend schien, aber ich will sie nicht missen.
Meine engsten Freunde sind meine engsten Freunde geblieben, wofür ich sehr sehr dankbar bin. Livh und J. - danke, dass ihr meine Freunde seid. Ihr seid das Beste.

Mein wichtigster zwischenmenschlicher Schritt war die Aussöhnung mit jemandem von ganz früher. Dass das geklappt hat, hat mich unsagbar befreit.

Ich habe einen Partner verloren und einen Partner gewonnen.

Mit Schwierigkeiten arrangiere ich mich inzwischen besser - ich bin selbstsicher genug, mich nicht für alles verantwortlich zu fühlen. Gut, das klappt beileibe nicht immer, aber solange die Tendenz stimmt...

Ich arbeite an meinem Abschluss, und grade sieht es gut aus *klopf auf Holz*, drückt mir die Daumen, dass es so weitergeht. Ich bin hochmotiviert und energiegeladen.

Mein Fazit zu 2012 ist, dass es ein anstrengendes, aufregendes Jahr war, das mir nichts geschenkt hat. Aber genau dafür bin ich dankbar: wenn ich mich nicht hätte beweisen und durchkämpfen müssen, wüsste ich heute nicht, was so in mir steckt.

Aber ich räume auch auf. Schmeiße jemandem aus meinem Leben, der nur Energie aufsaugt und schlecht gelaunt ist, Nahrungsmittelintoleranzen nach den Träumen der letzten Nacht erfindet und sich noch nicht einmal anständig verhält, sondern lügt und feige ist.
Brauche ich so jemanden? Ich denke nicht.
Und ihr auch nicht.

Wenn ihr auch nicht an den Zauberkram glaubt, sind die Zwölf Nächte trotzdem ein guter Zeitpunkt, um mit Energievampiren und Dramaqueens abzuschließen.

Ich stimme Livh zu: 2012 war gut, 2013 wird besser. Es wird das Jahr, in dem wir Dinge in die Hand nehmen und für uns einstehen.
Ich freue mich drauf, das zu erleben und es mit euch zu teilen.

Kiki

Dienstag, 18. Dezember 2012

Lebensreparatur? 2012 in kurzer Retrospektive.


Kiki hat die Wahrheit erzählt – sie hat mich nicht eingesperrt. Ich stecke gerade in tiefer Recherche für meine Magisterarbeit und bin deswegen fast jeden Tag, auch am Wochenende, in der Bibliothek und lese und lese und lese. Daneben fällt es mir bereits schwer ein Privatleben zu führen. Einen Riesendank an die wundervolle Kiki, die den Blog so fleißig mit ihren schönen Posts am Leben gehalten hat! <3

Was bietet sich kurz vor Weltuntergang besser als Eintrag an als ein Jahresrückblick? So ein letztes Mal über das Leben nachdenken…

Was hat 2012 mir geschenkt, was genommen?

Ich war die ersten sieben Monate des Jahres im Ausland. In meinem Lieblingsland. Meiner zweiten Heimat. Auslandsstudium sei Dank. Es war toll. 

Ich habe liebe Menschen kennen gelernt und blöde. Ich habe Streit mit Menschen gehabt und gleichzeitig so viel Liebe erfahren. 

Mein Selbstbewusstsein ist nicht das größte, bei weitem nicht, doch dieses Jahr ist es wieder ein Stück gewachsen. Ich bin für mich selbst aufgestanden, mehrere Male, und bereue keine meiner Entscheidungen. 

Nach meiner Rückkehr waren Reunionen mit den Menschen aus Deutschland einige der schönsten Momente überhaupt. Zu sehen, dass meine alten Freunde nach wie vor meine Freunde sind. 

Ich traf Haarentscheidungen. Aus meinen immer schulterlangen Haaren werden jetzt lange. Gaaanz lange (hoffentlich). Ich finde, ich bin schon ziemlich weit. Dafür, dass ich immer glaubte, mir stünde das nicht, gefällt es mir ziemlich gut. Außerdem lernte ich das Haareflechten. Nicht nur so einen Minizopf, nein, ich kann jetzt diverse Frisuren flechten. Top.

Zumba tanzte in mein Leben. ‘Nuff said.

Eigentlich ist nichts Weltbewegendes passiert in 2012. Trotzdem habe ich das Gefühl einen riesigen Sprung nach vorn gemacht zu haben. Ich habe mich zur Magisterprüfung angemeldet. Ich lerne langsam aber sicher, dass die Welt nicht untergeht, wenn ich für meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse eintrete (obwohl, vielleicht geht die Welt deswegen doch am Freitag unter). Ich mache Fortschritte im “Mich-selbst-wichtiger-Nehmen”. Mal genießen.

Habe ich gute Vorsätze für 2013? Ja. Nein. Jein. Ich nehme mir 50.000 Mal im Jahr Dinge vor, die ich eher weniger durchhalte. Deswegen: Irgendwie irgendwo habe ich da Vorsätze, welche ich bisher jedoch vor mir selbst noch verstecke. Eins ist allerdings klar wie Kloßbrühe: 2012 war toll. 2013 wird super! Wir werden glücklich sein. Alle. Versprochen?

-Livh

Freitag, 14. Dezember 2012

Pressemitteilung

Ich möchte feststellen - ich habe Livh nicht irgendwo eingesperrt. Und wir haben den Blog auch nicht vergessen; wir sind nur wahnsinnig eingespannt zur Zeit. 

Die Uni frisst die Tage in sich rein, nächste Woche ist schon Apokalypse (Ich spekuliere darauf, meine Arbeit doch nicht abgeben zu müssen, mangels Planet) und irgendwo dazwischen bleiben wir. 

In allen möglich Bereichen stressen grade alle möglichen Dinge und das Bloggen kommt ein bisschen zu kurz - verzeiht! 

Und bleibt uns bitte bitte treu - wir sind bald wieder da! Versprochen. 

Wunderschönste weihnachtliche Tage, Glitzerschnee und Schokocrossies wünscht

Kiki

Freitag, 7. Dezember 2012

Review: Älterwerden

Von diesem Älterwerden habe ich ja schon viel gehört; hauptsächlich Schlechtes, wie ich gestehen muss. Alle haben Angst davor, noch mehr als vor Silikonen im Shampoo oder vor Spliss, aber im Gegensatz dazu gibt es nur eine Möglichkeit, das Altern zu umgehen, nicht wahr.

In meinem zehnten Lebensjahr habe ich festgestellt, dass ich nicht älter werden will. Mir war als Kind absolut bewusst, dass ich nie mehr so viel Freiheit haben würde. Ich bin auf dem Land aufgewachsen, in einem kleinen Ort, der zwischen mehreren großen Wäldern liegt, an einem Fluss, in dem sich hochwasserbedingt jedes Jahr neue Inseln aus Sand und Steinen bilden. Ich hatte zwei Garnituren Wäsche in Gebrauch: die "guten" Sachen für die Schule und ältere Kleidung für nachmittags. Ich bin stundenlang draußen gewesen, durch die Wälder gewandert oder auch mal im März baden gegangen, weil die Sonne so schön schien. 
Als Kind stand mir ein Königreich zu Verfügung, und ich wusste das. 

Aber dieses Produkt Älterwerden wird einem vom Leben nicht gratis zum Testen zugesandt. Wir haben wahrscheinlich alle bei der Geburt nur "Ich stimme den Nutzungsbedingungen zu" angeklickt, denn wer hat im Stress seiner eigenen Geburt schon Zeit, das Kleingedruckte zu lesen?

Erwartungen
Ich hatte erwartet, dass es mir furchtbar schwer fallen würde, bestimmte Veränderungen meiner physischen Erscheinung hinzunehmen. Ich erwartete Falten über Nacht und Pigmentflecken überall, und dass ich plötzlich zu langsam wäre für die Dinge, die ich gerne tue. Aber ich habe auch erwartet, dass ich mit Mitte 20 verheiratet wäre. Und dass ich klüger wäre und endlich alle anerkennen würden, dass ich Recht habe (denn ich habe Recht. Immer.).

Handhabung
Das ist nicht so leicht. Das Produkt Älterwerden läuft ziemlich langsam an und ist schwierig zu steuern. Mittlerweile kann ich sehr gut nachvollziehen, warum die Volljährigkeit früher mit Abschluss des 21. Lebensjahres begann. Ich befürworte die Volljährigkeit mit 18, aber die andere Version ist für mich inzwischen besser nachvollziehbar geworden. 

Fazit
Man muss sich darauf einlassen. Ich habe mit Zähnen und Klauen um meine Kindlichkeit gekämpft, ich hatte (und habe) tierisch Angst vor Verantwortung für mich selbst, ich meine, ich habe das ja noch nie gemacht. 
Aber wenn man die Zähne zusammenbeißt, klappt das schon. Ich habe gelernt, Schwierigkeiten dann anzugehen, wenn sie tatsächlich da sind - was mich natürlich nicht daran hindert, mir Sorgen zu machen, aber seit ich die ersten "Erwachsenenprobleme" wie Änderung der Steuerklasse oder Krankenkassenwechsel bewältigt habe, bin ich sicherer.

Die beste Änderung ist überraschenderweise mein Körper. 
Ich bin nicht mit ewiger Jugend gesegnet, und das sieht man auch. Ich habe kleine Fältchen, werde krank, wenn ich nicht genügend trinke und meinen Kater sieht man mir an, aber hallo. 
Ich habe kein kindlich schmales Becken mehr, und trotzdem gefällt mir mein Körper heute besser als mit 21, obwohl ich nicht dem gängigen Schönheitsideal entspreche. Ich habe auch angefangen, mich zu weigern.
Ich bin mein eigenes Schönheitsideal.
Es ist nicht so schlimm für mich, Zeichen des Älterwerdens an mir zu sehen, wie ich dachte. 
Gut, gegen das Zähnezusammenbeißen trage ich nachts eine Beißschiene, und wenn ich irgendwo gegenlaufe, dauert die Wundheilung länger als noch vor zwei Jahren, und ich habe schon mein erstes graues Haar entdeckt, aber sonst... ich spüre mich besser. Ich bin mir meiner selbst bewusster.

Und innerlich? 
Ich bin immer noch kindisch, sensibel und verliere mich oft in Gedanken, aber ich glaube nicht mehr, dass mein Schwarm aus Teenagerzeiten irgendwann erkennt, dass ich die einzig Wahre bin.
Ich bin noch immer naiv und leicht zu beeindrucken, aber ich habe gelernt zu hinterfragen und meine eigenen Maßstäbe anzulegen, was nicht heißt, dass ich ihnen gerecht werde.
Ich versuche, das Richtige zu tun, und ärgere mich regelmäßig über mich - ich wäre gern ein bissen unvernünftiger.

Das Beste am Älterwerden ist, dass man erkennt, wo die eigenen Prioritäten liegen. Was ich meiden sollte, wenn ich kann, und was mich glücklich macht; die meisten dieser Glücksdinge begleiten mich schon lange, wie ewiglange Wanderungen. Die Weihnachtslieder, die meine Oma immer mit mir gesungen hat. Aufgaben erledigen. Im Garten sein. 
Manches ist auch neu, und ich wusste nicht, dass es mir guttun würde, wie zum Beispiel Sport. (Ich bin renitent und dickköpfig, also habe ich folgerichtig genau dann mit dem Sport angefangen, als ich nicht mehr gezwungen werden konnte - nach dem Abi.)
Oder Computerspiele durchzocken mit meinem Freund, der auf Zuruf und gegen einen geringen Obolus ein Lied davon singt, wie ich mich gesträubt habe. 
Nähen, häkeln, basteln - hab ich früher gehasst.

Nachkauf?
Hab ich eine Wahl?
Es wäre gelogen, zu behaupten, ich wäre vollständig glücklich mit allem, so wie es ist. Es wäre aber auch falsch, rumzujammern, denn im Großen und Ganzen geht es mir gut, und die wichtigste Lehre, die ich aus diesem Vierteljahrhundert ziehe ist vielleicht, dass schlechte Phasen einfach dazugehören. Dann mache ich die Augen zu, atme tief durch, trinke heißes Wasser und denke an Rilke: "Wer spricht von siegen? Überstehn ist alles.", aber ich denke auch an das "Königslied": "Darfst das Leben mit Würde ertragen,/nur die Kleinlichen machen es klein".

Älterwerden klingt schlimmer, als es tatsächlich ist. Der Medienhype um mögliche Vermeidungsstrategien sollte geflissentlich ignoriert werden.

So. Wenn ihr mich jetzt entschuldigt - da sind ein paar Inseln, auf denen ich noch nicht war. 

Kiki

Samstag, 24. November 2012

Funkstille

Und nach nicht mal 24 Stunden schon der nächste Kiki-Post. Ich hab allerdings gestern noch einen Beschluss gefasst, auf den in meinem weiteren Freundeskreis mit... ja, Unmut reagiert wurde. Den wollte ich der Weltöffentlichkeit, die natürlich ständig auf News von hier wartet brennt, wie jeder weiß, nicht vorenthalten.

Ich habe mein Handy abgestellt und reagiere auf Facebook nur noch auf PNs.
Also, so richtig. Dauerhaft. 

Der Plan ist, das bis Weihnachten durchzuziehen, und wenn diese Wochen so gut werden wie die letzten Stunden, dann werden das bestimmt die besten Wochen seit 10 Jahren. 
Ich bin jetzt schon total entspannt. Mit Handy und Facebook verbinde ich in den letzten Wochen nämlich ehrlich gesagt hauptsächlich Ärger und Frust. 

Leute, die nicht den Mut haben, Konflikte anständig zu lösen.
Sinnlose Anrufe, die mich aus meinem mühsam erarbeiteten Elfenbeinturm werfen.
SMS, die mich zu Handlungen auffordern, für die ich mich eigentlich nicht zuständig sehe.

Und weil ich versuchen will, meine Grenzen besser zu schützen, schalte ich ab. Seit gestern zumindest geht es mir gut.

Keine Enttäuschung, weil die erhoffte SMS ausbleibt. Keine "Niemand will was von mir wissen"-Selbstzweifel - denn ich bin es, die all dem einen Riegel vorschiebt. 
Ich glaube, das ist das Geheimnis: dass ich, in dem Moment, da ich mein Telefon abschalte, die Zügel in die Hand nehme. Indem ich agiere, statt auf eine Möglichkeit zu warten, wo ich reagieren kann. 

Klar, einige Dinge muss ich noch vorbereiten, ehe ich mein Telefon völlig abschalte: 
Ich muss meinen Arbeitgebern sagen, wann und wo ich im Advent zu erreichen bin, ich muss meinem Freund und der Handvoll Menschen, mit denen ich gern und viel kommuniziere, Bescheid sagen, und ich sollte einen Zettel in meine WG hängen, vielleicht. 
Nicht, dass ein Wasserrohrbruch ohne mich stattfinden muss.

Ich hoffe, das klingt alles nicht zu egoman - ich komme mir selbst so fies vor, weil ich mir diesen Luxus herausnehme - nicht jederzeit erreichbar zu sein. Ich bin absolut nicht daran gewöhnt, mir so klar und fest Raum für mich zu nehmen, und Zeit, und die unerhörte Freiheit, mein Telefon nicht checken zu müssen.

Wie seht ihr das? Ist Handyverzicht für euche eine Option? Wenn ja, was versprecht ihr euch davon, und wenn nein, warum nicht?

Sonntag, 18. November 2012

Nabelschau oder Wie ich mich einmal selbst nicht mochte

Ich muss mir nur kurz was von der Seele schreiben, was in mir drin rumrumpelt, schon seit Tagen. Es bleibt aber hoffentlich ganz kurz, denn meine bezaubernde bessere Bloghälfte hat einen Post über Essen in Aussicht gestellt, auf den ich schon sehr gespannt bin. 
Dies hier wäre dann also der Aperitif.

Ich bin ärgerlich. Vor allem auf mich selbst.
In mir drin ist Unruhe und das zurecht - ich sollte viel mehr für die Uni tun. Schreiben, lesen, denken. Ich tue das auch, aber ich habe nie das Gefühl, dass es reicht, und dieses Gefühl des Nichtgenügens lähmt mich, wie in Spinnenfäden gewickelt sitze ich da und klicke zum dreißigsten Mal auf "aktualisieren" bei Facebook. 
(Darf man das schreiben, bei einem Google-Dienst?)

Ich mag das nicht. Ich kriege dann Zukunftsangst, und das lähmt mich noch mehr. 

Zusätzlich ist meine Wohnsituation nicht gerade prickelnd und ich komme ungern in die Wohnung, weshalb ich immer "dringende" Geschäfte außerhalb des Hauses habe. Wichtige Sachen, klar, aber - nnngh.
Ich bin nicht gut im "Dinge ansprechen", und trotzdem ist das zur Zeit ständig nötig. Ich will nicht, dass das so ist. Ich will in Ruhe vor mich hin existieren.

Ich weiß nicht, ob, was ich mir vorgenommen habe, hilft... aber irgendwo muss ich ja anfangen. Wie ich also der Situation Herr werden werde:

- Jeden Tag schreiben. (Oder fast jeden. Also, für die Uni. Und hier auch.)
- Wasser trinken, und Tee. Am besten Melisse oder Lindenblüte.
- Glückstagebuch führen.
- Zeit nehmen für "sinnlose", aber bereichernde Tätigkeiten.
- Inspector Barnaby schauen.

Ja. Damit bin ich mit meiner Weisheit schon fast wieder am Ende, wobei der dritte Punkt der wichtigste ist. Ich war immer so froh über meine positive Grundhaltung und der Stress grade gräbt diesen Teil meiner Persönlichkeit eiskalt weg, wenn ich ihn doch dringend nötig hätte. 
Ich muss also dafür sorgen, dass ich den irgendwie zurück kriege... 

Heute fang ich an.

Schön. Wer sich bis hierher durchgenagt hat, kriegt eine Milchschnitte von mir. Milchschnitten für alle!
- Kiki (Milchschnittenministerin)

Montag, 12. November 2012

Das Leben und wir

In Anlehnung an Kikis Eintrag über Hilfe gegen Weltschmerz schreibe ich Euch ein wenig von Dingen, die ich bisher in meinem Leben gelernt habe. Oder die mir vom Leben gelernt wurden, wenn man so will. Ich bin eigentlich chronisch mit mir unzufrieden. Durch vergangene Zeiten und teils traurige Erlebnisse habe ich Probleme zu akzeptieren, dass ich geliebt werde. Dass ich geliebt zu werden wert bin. 

GLÜCK. Lass' niemals Andere über Deines entscheiden. Das mag logisch klingen, doch viel zu häufig lassen wir uns von unserem Umfeld beeinflussen. Oft positiv, ja, aber für die Sensiblen unter uns, die auf die Gefühle Anderer achtgeben, kann sich Empathie schnell ins Gegenteil verkehren. Und dann hängen wir wieder drin in der Spirale. 

LIEBE. Mach' sie nicht zu einer Kondition. Liebe. Ein mächtiges Wort mit mannigfaltigen Variationen, Ausprägungen, Ergebnissen. Wir begegnen ihr tagtäglich, an manchen Tagen häufiger als an anderen. Der freundliche Gruß des Nachbarn, die Frau, die uns an der Kasse vorlässt oder der Busfahrer, der uns einen guten Morgen wünscht. All dies sind Formen von Liebe. Leider erkennen wir heutzutage oft nur die großen Gesten – einen Strauß Rosen, einen fünfstündigen Anruf von der besten Freundin, eine Einladung ins Kino. Die mich kennen, wissen, dass ich kein Romantiker bin. Ich bin zwar ein Mädchen, manchmal zu meinem Leid, aber mit großen Gesten, Schnulzmusik, Rosen und einer Schachtel Pralinen braucht man mir nicht kommen. Straßenromantik, z.B. eine Tüte Pommes mit mir teilen, that’s the stuff. Ich weiß, dass viele von Euch Liebe größtenteils nur in festen Partnerschaften suchen. Davon konnte ich mich lange nicht – und kann mich manchmal immer noch nicht – ausnehmen. Diese Suche bestimmt teilweise das Leben und das ist schade, da die schönsten Gefühle oft direkt vor der Nase schwirren. Liebe ist überall! Wenn der Paketmann Euch einen schönen Tag wünscht, Euer bester Freund Euch eine E-Mail mit einem lustigen Link schickt, Ihr einen gemütlichen Abend mit der Mitbewohnerin vor dem Fernseher verbringt… that’s the stuff.

AKZEPTANZ. Damit habe ich die größten Schwierigkeiten. Ich bin mit meinem Körper sehr unzufrieden. Schon immer gewesen und werde es wohl immer sein. Eine Zeitlang habe ich mich deswegen kasteit, mir das Essen verboten. Keine Süßigkeiten, keine Kohlenhydrate, etc. Seit Jahren rutsche ich immer wieder, sehr häufig sogar, in diese Phasen des Verbots. Ich weiß, dass ich nicht dick bin, aber das zu akzeptieren fällt mir schwer. Mein Mitbewohner hat mir auf liebevolle Art und Weise beigebracht, dass es absolut egal ist, wie ich aussehe und dass es mir v.a. egal sein sollte. Er selbst hat ebenfalls keine Idealfigur, jedoch über die Jahre gelernt mit sich zufrieden zu sein. Wenn er drei Tafeln Schokolade am Tag essen möchte, dann lässt er sich das von keinem Schönheitsideal verbieten. Von ihm habe ich gelernt, dass es okay ist, wenn ich nachts um halb 1 Uhr noch Schoki oder Chips essen möchte. Wirklich. Ich kann das jetzt. Fast ganz ohne schlechtes Gewissen. :)

SPORT. Ja, Kiki hat es bereits angesprochen. Sport macht uns physisch und psychisch gesund. Dabei ist es völlig egal, welchen Sport Ihr verfolgt. Macht das, was Euch Spaß macht. Kiki und ich waren am Samstag beispielsweise auf einer vierstündigen Zumba-Party. Zumba macht uns tierischen Spaß – Euch auch? Die lateinamerikanischen Rhythmen und schnellen Beats gepaart mit flotten Tanzschritten sind  (finde ich) anstrengender als 45min Joggen, regen die Endorphinausschüttung jedoch gewaltig an. Im Anschluss an die Zumba-Stunden geht es uns immer wahnsinnig gut. Ein toller Ausgleich! Wer nicht so der Typ für gänzliche Verausgabung ist, geht am besten spazieren. Ich liebe Spazierengehen – es gibt kaum ein schöneres Szenario zum Nachdenken... Im Frühling duftet alles so schön, im Sommer kitzelt Euch die Sonne und es riecht nach frisch gemähtem Gras, im Herbst ist die Luft kalt und knusprig und im Winter stapfen wir durch Matsch und Schnee. See beauty in every weather.


Der Beweis – wir waren da!

SELBSTREFLEXION. Ganz wichtig. Wir Menschen reflektieren uns und unsere Umwelt viel zu wenig. Wer seid Ihr? Was tut Euch gut, was nicht? Was macht Euch Spaß? Fühlt Ihr Euch in Eurem Studium/mit Eurem Job wohl? Was mögt Ihr an Euren Freunden und was nicht? Lernt nach diesen Antworten zu leben. Das mag dezent esoterisch klingen; ist es nicht. Ich habe lernen müssen, dass es absolut in Ordnung ist, wenn man Menschen, "Freunde", die einem nicht guttun, aus dem eigenen Umfeld kickt. Es ist okay. Ehrlich. Wenn diese Person zu Eurem Freundeskreis gehört und Euch die Aktion schwerfällt, nehmt trotzdem Abstand. Wenn andere fragen, sagt, dass der Mensch Euch nicht guttut. Fertig, aus. Es bringt nichts sich mit Energievampiren aufzuhalten. Das ist Euer Leben! Ihr habt nur eines und das soll so schön wie möglich werden. Also, raus mit den Miesepetern und rein mit den Leuten, die es wert sind. So wie Ihr. 
(Wenn Ihr nicht wisst, wo Ihr mit der Frage "Wer bin ich?" als erstes hinsollt, ist der Myer-Briggs-Persönlichkeitstest ein guter Anfang. Hier www.25quiz.com findet Ihr 25 Fragen, die Euren Typ bestimmen. Zum Test werde ich demnächst auch noch einen eigenen Post verfassen.)

Am Allerwichtigsten ist: Nehmt Euch Zeit für Euch selbst. Keine Veränderung geschieht über Nacht. Geht langsam vor. Beginnt mit einer unaufgeräumten Ecke und nicht mit allen gleichzeitig. Lernt Euch selbst zu lieben (bin auch noch dabei). Alles ist gut. :)

-Livh