Ein Jahr ist zu Ende.
Nun gebt euch die Hände
und sagt: alles Gute! Gesundheit und Glück!
Beschließt in Gedanken,
Euch nicht mehr zu zanken,
und denkt an die Sünden vom Vorjahr zurück.
Bleibt nett und verträglich,
und drückt euch nicht täglich
vom Waschen und Lernen auf listige Art!
Tut´s auch nicht verdrießlich!
Es bleibt euch ja schließlich,
Ob schneller, ob langsamer, doch nichts erspart.
Ein Jahr will beginnen,
Im Glockenturm drinnen
Erschrecken die Tauben vom Bimm und vom Bumm.
Seid nicht wie die Tauben!
Ihr müsst an euch glauben.
Stapft fröhlich ins Neujahr und dreht euch nicht um!
James Krüss
Meine Lieben,
seit November erst bloggen wir, und haben schon so viele tolle Bekanntschaften gemacht; ihr regt uns an, ihr motiviert, und es macht Spaß, eure Reaktionen auf unsere Gedanken und Pläne zu lesen. Danke.
Das Gedicht von James Krüss begleitet mich schon ewig, und jede Strophe bedeutet Gutes für mich. Am Wichtigsten aber ist mir die letzte: die Botschaft, nicht so schreckhaft zu sein vor den Schwierigkeiten des neuen Jahres, sondern zuversichtlich nach vorne zu blicken - nach vorne, nicht zurück - die muss ich mir selbst immer wieder zuflüstern.
Ich fighte noch immer mit der Exilliteratur und den Nazis und brauche dafür noch mindestens zwei Wochen. Seid also nicht böse, wenn ihr von mir vorerst nicht hört - ich tanze den Paulchen Panther. (Ich wollte zuerst nur das Video mit den letzten sieben Sekunden reinstellen, aber maaaann, ich liebe die Serie.)
Ende Januar melde ich mich wieder, dann erzähle ich euch was über Tee und Neuanfänge und wie das für mich zusammenhängt, und über die Tricks, mit denen ich - bisher überzeugte Pixie - mir selbst wieder lange Haare abtrotze.
Bis dahin wünsche ich euch einen guten Beschluss ("Altjahrabend" heißt Silvester bei meiner Oma, ich mag das) und einen guten Anfang morgen früh.
Wir sehen uns!
Alles Liebe
Kiki
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Montag, 31. Dezember 2012
Montag, 24. Dezember 2012
Frohe Weihnachten...
... wünschen Euch Kiki und Livh!
Über die Festtage verstreut in Deutschland sind wir trotzdem vereint im Geiste und hoffen, dass Ihr ein besinnliches Fest verbringt.
Kikis Eintrag über die Rauhnächte ist sehr interessant. In meiner Region sind diese Mythen? Bräuche? unbekannt. Ich mag den Gedanken an zwölf Nächte ohne Nägel und Haare schneiden (ganz unbewusst hatte ich vergangenen Dienstag einen Frisörtermin und habe gestern Abend meine Nägel gekürzt). Meine Bettwäsche ist frisch, aber ob wir es schaffen, keine Wäsche zu waschen, das weiß ich nicht. Meiner Familie bräuchte ich mit dem Glauben an die Zwölf Nächte gar nicht kommen. Ich hingegen bin gespannt, was ich in den folgenden Nächten träumen werde. Fasziniert von Magie war ich schon immer; und vielleicht können wir den Türspalt zwischen unserer und Anderswelt ein wenig aufstoßen, uns einlassen auf Unbekanntes.
Vor zwei Tagen bin ich nach Hause gefahren, was aufgrund der Distanz zwischen Heimat und Studienort selten vorkommt. Ich merke, wie die Anspannung des Studiums sich langsam aus meinen Schultern verabschiedet. Wie gut mir das Haus der Gelassenheit tut.
Hier ein Foto unseres Weihnachtsbaums, den wir gestern geschmückt haben.
Frohes Fest!
-Livh
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